KI ist für viele Beschäftigte inzwischen ein Werkzeug für den Büroalltag. 67 Prozent der Befragten geben an, dadurch bis zu acht Stunden Arbeitszeit pro Woche einzusparen. Besonders häufig kommt die Technologie bei Dokumenten zum Einsatz. 29 Prozent nutzen KI, um E-Mails, Berichte oder PDFs zu erstellen oder zu bearbeiten. Ein Viertel setzt sie für Übersetzungen ein. KI dient damit vor allem als digitale Assistenz. Sie übernimmt Routineaufgaben, fasst Inhalte zusammen oder hilft beim Schreiben.
Von einer flächendeckenden Nutzung kann aber noch keine Rede sein. 26 Prozent der Beschäftigten verwenden bei der Arbeit überhaupt keine KI-Werkzeuge. Die Nutzung unterscheidet sich zudem stark nach Branche. In Wirtschaft, Beratung und Management verwenden 46 Prozent KI für die Arbeit mit Dokumenten. Im Ingenieurwesen und in der Produktion sind es 42 Prozent, in der Finanzbranche 36 Prozent. Im Marketing steht dagegen die Erstellung und Personalisierung von Inhalten im Vordergrund.
Die größten Hürden sind fehlendes Vertrauen und Sicherheitsbedenken. 26 Prozent nennen Datenschutz und Datensicherheit als größtes Problem beim Einsatz von KI. Weitere 21 Prozent sorgen sich um falsche oder ungenaue Ergebnisse. Die Zahlen zeigen damit ein geteiltes Bild: KI kann Beschäftigte spürbar entlasten. Doch ein erheblicher Teil der Belegschaften bleibt zurückhaltend. Für Unternehmen wird deshalb entscheidend sein, klare Regeln für den Einsatz zu schaffen und sensible Daten zu schützen. Die Untersuchung wurde im April 2026 vom Marktforschungsunternehmen 3Gem im Auftrag von Adobe Acrobat durchgeführt. Die vollen Ergebnisse gibt es auf adobe.com.