Mozilla hat die Version 148 seines Browsers Firefox veröffentlicht und stellt dabei die Kontrolle über integrierte KI-Funktionen in den Mittelpunkt. In den Einstellungen findet sich nun ein neuer Bereich zur Verwaltung dieser Features. Über den Schalter „KI-Verbesserungen blockieren“ lassen sich KI-basierte Funktionen wie Übersetzungen, automatische Bildbeschreibungen oder integrierte Chatbots vollständig deaktivieren. Die Blockierung blendet entsprechende Hinweise aus und entfernt lokal gespeicherte Daten bei On-Device-Modellen.
Darüber hinaus ermöglicht die neue „KI-Steuerung“ eine differenzierte Verwaltung einzelner Anwendungen. Nutzer können festlegen, ob bestimmte Funktionen lediglich sichtbar, aktiv nutzbar oder komplett blockiert sein sollen. Damit reagiert Mozilla auch auf Kritik von datenschutzbewussten Nutzern, die befürchten, dass KI-Integrationen zu einem verstärkten Datenaustausch mit Drittanbietern führen könnten. Die gewählten Einstellungen bleiben auch nach Updates bestehen.
Im Fokus der Neuerung steht damit nicht die Integration zusätzlicher KI-Tools, sondern die Möglichkeit, diese zentral abzuschalten. Nutzer erhalten mehr Transparenz darüber, welche KI-Funktionen aktiv sind und können deren Einsatz im Browser gezielt unterbinden. Firefox reagiert damit auf die wachsende Debatte um KI-Integration in Alltagssoftware und den Wunsch nach mehr Kontrolle über automatisierte Funktionen.