Mastodon plant, den Registrierungsprozess für neue Nutzer grundlegend zu überarbeiten. Ziel ist es, den Einstieg in das dezentrale Netzwerk zu vereinfachen und die Hürden bei der Serverwahl zu senken. Statt neue Nutzer wie bisher standardmäßig auf den Server mastodon.social zu leiten, soll künftig ein empfohlener Server aus einem Pool vorgeschlagen werden.
Die Auswahl der empfohlenen Server soll zunächst auf Basis von Sprache und geografischer Nähe erfolgen. Die entsprechenden Informationen stammen aus den Einstellungen der App-Stores und werden bei der Anmeldung über die mobilen Anwendungen berücksichtigt. Perspektivisch könnten auch andere Kriterien wie Interessen oder eine zufällige Verteilung in die Empfehlung einfließen. Serverbetreiber behalten dabei die Kontrolle über ihre Teilnahme und können selbst festlegen, ob und in welchem Umfang sie neue Nutzer aufnehmen möchten.
Auch an anderer Stelle arbeitet Mastodon daran, die Nutzererfahrung zu verbessern. Mit den sogenannten „Packs“ wurde im vergangenen Jahr eine Funktion angekündigt, mit der sich Sammlungen empfehlenswerter Accounts erstellen und teilen lassen. Diese sollen es insbesondere Neulingen erleichtern, relevante Inhalte zu finden, ohne erst ein eigenes Netzwerk aufbauen zu müssen. Nutzer können im Profil festlegen, ob sie selbst in solchen Listen erscheinen möchten.